Brücke zwischen Theorie und Praxis: GUP-Autor Klaus Bischof im Interview


Klaus BischofDr. Klaus Bischof arbeitet seit über 25 Jahren als Trainer, Coach und Berater von Unternehmen und Personen, schwerpunktmässig im Versicherungsbereich. In der Reihe Grundlagen und Praxis hat er den Band Aktives Führen in Versicherungsunternehmen, Agenturen und Maklerunternehmen verfasst.

Wie sind Sie in der Versicherungswirtschaft gelandet?
Zufall und Glück: Nach meiner ersten Trainerphase suchte ich Realwelterfahrung zu sammeln und suchte eine Aufgabe im Personalbereich. Die damalige Patria Versicherung in Basel suchte für das neue Management Development und allgemeine Personalaufgaben eine Person. Mein erster, spontaner telefonischer Kontakt mit Dr. Werner Sutter (GL-Mitglied) begeisterte mich in der Offenheit, Weitsicht und Menschlichkeit.

Was begeistert Sie an der Versicherungsbranche?

Zu den obigen Werten begeistert mich die hohe und weiter wachsende Professionalität gepaart mit Idealismus. Ich arbeite auch mit Wissenschaftlern, die da natürlich noch mehr von sich fordern. Aber ich erlebe in der Fläche wie in den Zentralen doch diese Selbstmotivation. Gleichzeitig wundere ich mich schon auch darüber, dass es Menschen gibt, die noch nicht erkannt haben, welche Chancen sich bieten und nur die eigene kleine Perspektive pflegen. Mich reizt auch, dass in der Versicherungswirtschaft die unterschiedlichsten Aufgaben und Funktionalitäten aufeinandertreffen und miteinander klar kommen.

Warum schreiben Sie für die Reihe Grundlagen und Praxis?
Mein gesamtes Berufsleben suchte ich die Brücke zu bauen zwischen Theorie und Praxis um daraus konkrete Hilfen, Vorgehensweisen und Werkzeuge zu entwickeln und zu vermitteln. In der Zukunft werden in dieser komplexer und schnelleren Welt noch mehr einfache, klare und schnell einsetzbare Werkzeuge gebraucht.

Ihre Empfehlungen für Einsteiger?
•      Sich fixe Blöcke für die eigene Weiterbildung reservieren.
•      Neugierig bleiben und fragen.
•      Sich einen Peer / Coach suchen.
•      Viel fragen und noch mehr zuhören.
•      Immer die brennendsten Probleme seiner Chefs kennen und proaktiv informieren oder Ideen anbringen.